Fritz B. Simon bei Scobel 3sat – Was ist normal?

Am 08.05.2014 war unter anderem Fritz B. Simon bei Scobel in 3Sat zu sehen. Die Gesprächsrunde diskutierte über das Thema „was normal sei“. Neben den Gefahren des Begriffs Normalität, damit auch Abweichungen von der Normalität zu definieren, werden noch über weitere Aspekte dieses interessanten Themas gesprochen. http://www.youtube.com/watch?v=FxAGQmaXkWM Die vollständige Sendung kann zurzeit noch in der 3Sat Mediathek angeschaut werden.

Weiterlesen : Fritz B. Simon bei Scobel 3sat – Was ist normal?

systemisches NLP – Neuro Linguistische ePistemologie

Selbstverständlich kommt es nicht darauf an, wie etwas heißt, sondern ob es etwas taugt. Aber da ich letztens eine interessante Bemerkung bekam, dass „systemisches NLP“ doch ein „weißer Schimmel“ wäre, kam ich über mögliche alternative Namensgebungen doch ans Denken. NLP = Neuro Linguistisches Programmieren. Nun gut, wozu beschäftige ich mich einer Variation des NLP, welche ich als systemisch bezeichne? Da muss es ja etwas geben, womit ich zumindest nur bedingt im klassischen NLP einverstanden bin. Und ohne dies an diesem Wort „Programmieren“ alleinig festmachen zu wollen, hat es doch etwas damit zu tun.

Weiterlesen : systemisches NLP – Neuro Linguistische ePistemologie

Körper und Geist

Schon über unsere Sprache trennen wir (in der westlichen Welt) Körper und Geist. Neurobiologen diskutieren daürber, ob unser Gehirn uns einen freien Willen berläßtt oder nicht. Dabei sind wir doch unser Gehirn. Esoteriker (durchaus nicht negativ bewertet) erklären uns immer wieder aufs Neue, dass doch der Geist über die Materie befiehlt. So, als ob dieser Geist doch nicht auch unser Gehirn wäre.

Weiterlesen : Körper und Geist

Die konstruktivistische Kinderbibel – eine Marktlücke?

Vor allem meine Tochter ist wie ich an Spiritualität und Religion interessiert. Sie geht furchtbar gerne in Kirchen. Der Kindergarten war katholisch und die Schule ist es auch. Also kauften meine Frau und ich eine Kinderbibel. Ein tolles Buch, schöne Bilder und ein prima Format. Abends vor dem Einschlafen lese ich ihr oft vor. Aber was ich dann entdeckte, schockierte mich, obwohl es mich hätte nicht schockieren dürfen. Ich kannte doch schon die Geschichten. Aber die dort dokumentierte Brutalität war es nicht alleine, die mir Sorgen machte. Also entstand ein Konflikt in mir. Wir hatten zu Hause immer entschieden, dass wir unsere Kinder sehr frei erziehen. Sie sollen mit allen Religionen konfrontiert werden. Sie sollen selber fähig werden, irgendwann einmal ihre eigene Haltung und Entscheidungsfähigkeit zu erlangen. Aber konnte ich meiner Tochter diese Dinge guten Gewissens vorlesen? Ganz auf die Geschichten verzichten wollten wir aber auch nicht. Also entschied ich mich, sie ihr anders vorzulesen, als die Texte dies hergeben. Einige Beispiele:

Weiterlesen : Die konstruktivistische Kinderbibel – eine Marktlücke?

Ideologie und Gartenbau

Metaphern sind probates Mittel um bestimmte Aspekte zu verdeutlichen. Metaphern machen aber nur Sinn, wenn sie vor oder nach ihrer Darlegung in einen Kontext eingebettet werden. Im Folgenden sind unterschiedliche Kontexte denkbar, wobei der Titel dieses Beitrages mit dem Wort „Ideologie“ im Grunde auch schon einen Kontext vorgibt.

Weiterlesen : Ideologie und Gartenbau

Buchrezension: Einführung in die eigenen Gedanken

„Einführung in die eigenen Gedanken“ von Carl Auer, Carl-Auer Verlag Heidelberg, mittlerweile in der 2. Auflage, Preis: 4 Euro* Um den Autor dieses kleinen Büchleins ranken sich viele Geschichten. Böse Zungen behaupten sogar, es gäbe diesen Carl Auer, nach welchem der gleichnamige Verlag benannt ist, gar nicht. Da in jenem Verlag sehr viele Bücher aus dem Milieu der Systemiker und Konstruktivisten veröffentlicht werden, mag diese Frage auch gar nicht eindeutig zu beantworten sein. Allein dies macht das Buch schon lesenswert. Aber nicht nur das.

Weiterlesen : Buchrezension: Einführung in die eigenen Gedanken

Feuchter Finger im Ohr – hypnosystemische Werkzeuge

Grundsätzlich bestimmt der Empfänger einer Mitteilung, den Inhalt ebendieser Mitteilung. Maturana schreibt dazu, dass es “keine instruktiven Kommunikationen geben kann!” Somit sind sämtliche sogenannte Kommunikationen (Fragen, “Anweisungen”, Informationen) lediglich als “Angebote” an einen Gesprächspartner aufzufassen, welche jedoch von diesem ausschließlich gemäß seiner eigenen “mentalen” Strukturen verarbeitet werden.

Weiterlesen : Feuchter Finger im Ohr – hypnosystemische Werkzeuge

Sibylle Lewitscharoff und ihre Sprachspiele

Bei ihrer Rede am 2. März im Dresdner Staatsschauspiel reihte sich Sibylle Lewitscharoff erfolgreich in die elitäre Riege der verbalen Entgleiser ein. Im Politischen Feuilleton des Senders „Dradio Kultur“ vom 24.03.2014 bemängelte der Feuilletonist Christian Schüle die mangelhafte inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Künstliche Befruchtung“, um die es in dieser Rede ging. Vielmehr regen sich die Leute über die unglückliche Wortwahl Lewitscharoffs auf, um nur wenig später sowieso von Uli Hoeneß abgelenkt zu werden. Harald Martenstein vom Tagesspiegel ist gar der Meinung, dass es heute „christliche oder konservative Positionen [sind], die im Chor niedergebrüllt werden.“ Aber was regt uns denn derart auf an ihrer Rede?

Weiterlesen : Sibylle Lewitscharoff und ihre Sprachspiele

Hart(z) 4 und mathematische Algorithmen

Die „Passauer Neue Presse“ berichtet, dass nach Einführung vom Mindestlohn (€ 8,50) hunderttausende Arbeitnehmer zusätzlich auf Leistungen nach Hartz 4 angewiesen wären. Sie berufen sich dabei auf Zahlen der Agentur für Arbeit. Diese Informationen stellen schon ein Meisterstück der modernen Mathematik dar. Solche Sachverhalte kann man lediglich eruieren, indem man Mathematiker bei der NSA abwirbt, die sich hervorragend mit Suchalgorithmen auskennen.

Weiterlesen : Hart(z) 4 und mathematische Algorithmen