Kürzlich wurden alte Schriftrollen in Syrien gefunden, die die Geschichte um Adam und Eva etwas anders darstellen, als gemeinhin bekannt. Mittlerweile scheint sich der Mainstream der anerkannten Wissenschaftler und Bibelforscher darüber einig zu sein, dass diese neuen Erkenntnisse viel mehr Sinn ergeben, als die bisherige Darstellung.

Diesen Schriftrollen zufolge, schien das Verbot, vom Baum der Erkenntnis essen zu dürfen, eine Art Test vom lieben Gott zu sein. Da er Eva und Adam als freie und selbständige Menschen erschaffe hatte, wollte er herausfinden, wie weit die Beiden schon in ihrer persönlichen Entwicklung waren. Ein mögliches Kriterium dafür war anscheinend, inwieweit sie immer noch autoritätshörig sind. Einen Baum der Erkenntnis gab es natürlich nie wirklich, sondern immer nur diesen einfachen Apfelbaum.

Indem Eva einen Apfel nahm, bewies sie ihre Fähigkeit zum selbständigen Denken. Darüber hinaus ehrte sie ihren Mann Adam damit, dass er zuerst den Apfel probieren durfte.

In seiner unbegrenzten Weisheit belohnt der liebe Gott sie und sie durften das Paradies verlassen. Wir alle wissen, dass es ohne Herausforderungen keine Entwicklung gibt und Entwicklung wäre somit im Paradies nicht möglich gewesen.

Leider stellte sich Adam als bequemer und fauler Sack heraus und wollte sich gar nicht weiter entwickeln. Er wollte einfach nur weiterhin nichts für seinen Unterhalt leisten müssen. Dass Ende kennen wir alle: Aus Neid und Missgunst bestrafte Adam Eva ein Leben lang: Die Eva’s werden schlechter bezahlt, dürfen kaum in Macht- und Entscheidungspositionen wirken, dürfen in manchen Religionen keine Schulen besuchen, sind häufiger von sexualisierter Gewalt betroffen und erledigen oft unbezahlte Arbeit. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, tragen viele männliche Obrigkeiten in den verschiedenen Kirchen bis heute noch bevorzugt Frauenkleider.

Anmerkung: Dieser Text ist satirisch bis zynisch zu betrachten und neue Schriftrollen aus Syrien gibt es selbstverständlich nicht.

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