Re-Entry in sozialen Organisationen: Reflexion als Schlüssel zur Weiterentwicklung
Wie soziale Organisationen durch das Konzept des Re-Entry ihre Strukturen und Zielgruppen hinterfragen, sich anpassen und innovative Ansätze entwickeln können.
Aktuelle Beiträge auf Interaktionen.org: Gesellschaft, Innovation, Kultur und Wandel neu gedacht. Impulse für alle, die neugierig auf morgen sind.
Essays und Analysen zu Systemtheorie, Kybernetik, Konstruktivismus und systemischem Denken – nach Luhmann, von Foerster, Bateson und anderen.
Wie soziale Organisationen durch das Konzept des Re-Entry ihre Strukturen und Zielgruppen hinterfragen, sich anpassen und innovative Ansätze entwickeln können.
Krisen verstärken oft bestehende Machtstrukturen und Polarisierung. Veränderung erfordert Reflexion, neue Narrative und systemische Ansätze für mehr Wahlmöglichkeiten.
Wie beeinflusst Trumps polarisierende Art unsere Gesellschaft? Ein kybernetischer Blick auf Sprache, Verantwortung und die Konstruktion sozialer Wirklichkeiten.
Krishnamurti: fasse mir leben, Theorie, wirken, Rezeption und Kritik zusammen.
Erkläre mir die Theorien von Niklas Luhmann, dass ein 13 jähriger es versteht.
Die gesetzliche Betreuung von Menschen mit einer Psychose ist eine komplexe Aufgabe, die sowohl den Schutz der betroffenen Person als auch die Wahrung ihrer Autonomie und Würde sicherstellen soll. Wie können wir als gesetzliche Betreuer eine Ethik umsetzen, die sowohl den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht wird als auch Zwangsmaßnahmen vermeidet? In diesem Artikel möchten wir uns mit einer konstruktivistischen Herangehensweise beschäftigen, die sich auch an den Ideen des renommierten Wissenschaftlers Heinz von Foerster orientiert. Diese Perspektive ermöglicht es uns, die Sichtweise psychischer Erkrankungen zu erweitern und Menschen mit einer Psychose nicht primär als krank oder defizitär zu betrachten, sondern als individuelle Konstrukteure ihrer Wahrnehmung.
Den ursprünglichen Artikel von Heiko Kleve findet Ihr hier: https://www.carl-auer.de/magazin/komplexe/corona-massnahmen-oder-das-scheitern-der-kontroll-hybris Heiko Kleve beginnt zunächst mit einigen „Grundlagen“ systemischer Betrachtungsweisen, denen ich auch gar nicht widersprechen möchte. Komplexe Systeme, in denen Menschen mit ihren biologischen, psychischen und sozialen Aspekten einbezogen sind, lassen sich nicht determinieren, also nicht im Sinne des klassischen Ursache-/Wirkungsdenkens gestalten.
1997 reichte ich meine Diplomarbeit mit obigem Titel an der Fachhochschule Bielefeld ein. Das gedruckte Werk lag nun eine ganze Weile in meinem Keller und kam mir jüngst beim Aufräumen in die „Quere“. Da ich parallel Urlaub hatte, hatte ich damit meine Strandlektüre.
Das Thema Klimawandel ist durch die Coronakrise sehr in den Hintergrund getreten. Völlig zu unrecht, wenn man bedenkt, dass es auch wahrscheinliche Zusammenhänge zwischen unserer aktuellen Pandemie und der Umweltkrise gibt. Aktuell gelangt dieses wieder ein wenig mehr in die Medien. Dies inspirierte mich, dazu etwas zu schreiben. Freiheit und Verantwortung gehören zusammen. Nur wer frei ist und immer auch anders agieren könnte‚ kann verantwortlich handeln. Heinz von Förster
Realität gibt es nicht − und schon gar nicht eine einzige. Sie glauben dennoch, Sie könnten so etwas wie Realität erfassen? Nur zu, der Glaube daran kann mitunter recht nützlich sein. Denn Glaubenssätze strukturieren unsere Weltbilder – wir wollen ja schließlich nicht nur verwirrt „durch die Gegend laufen“. Trotzdem bleibt die Vorstellung von einer singulären Realität naiv, wenn nicht gar blödsinnig. Und sie führte schon zum Tode Abermilliarder Menschen. Denn gäbe es eine (einzige) Wahrheit über eine (einzige) Realität, so müssten alle, die eine jeweils andere Weltsicht haben, überzeugt werden, und das machen wir Menschen auch gerne einmal mit Waffengewalt. Klingt zu dramatisch? Ist es aber nicht: „Der Anspruch auf objektives Wissen ist eine Forderung nach absolutem Gehorsam“. (Umberto Maturana).