Richard Bandler in München – Ein Erfahrungsbericht

Bandler in Munich – „NLP und Hypnosis: Trance-form your life” – 4 Tage: 21.05. – 24.05.2015 | Als Mitarbeiter für Zeitgeist Print und Online hatte ich die Möglichkeit, am Seminar „Bandler in Munich – NLP und Hypnosis: Trance-form your life” teilzunehmen, um darüber zu berichten. Richard Bandler ist eine der schillerndsten Personen auf dem „Psychomarkt“. Mit John Grinder entwickelte er das Modell NLP. NLP ist die Abkürzung für Neuro Linguistisches Programmieren. Das NLP ist eine Kommunikationsmethode und eine Werkzeugsammlung, die in unterschiedlichen Bereichen, vom Verkauf bis hin zur Psychotherapie, eingesetzt wird. Bandler selber ist vor allem auch wegen seiner humorvollen und provokativen Art bekannt, beliebt und umstritten. Dieser Erfahrungsbericht ist für alle gedacht, die gerne wissen möchten, wie man sich so ein Seminar mit Richard Bandler vorstellen kann.

Metaphern der Veränderungsarbeit – Chancen und Gefahren

Ein Zeichen ist etwas, das für etwas anderes steht.“ [Alfred Schütz] Ausgehend von einem systemisch kybernetischen Wahrnehmungsmodell sind wir nicht in der Lage, Realität an sich wahrzunehmen. So wie es auch allgemeine Grundlage im NLP ist, verfügen wir über eine innere Repräsentation der äußeren Welt. Inwiefern diese innere Landkarte mit dieser äußeren Welt zusammenpasst, ist eine Frage der Viabilität. Wie der Matrose in einem U-Boot, schauen wir auf unser Echolot (unsere Landkarte) um uns durch das Meer unserer Welt zu navigieren. Der Matrose hat jedoch uns gegenüber den Vorteil: er scheint nicht dazu verleitet zu sein, sein Echolot mit der Realität zu verwechseln. „Die Landkarte ist nicht das Gebiet dass sie beschreibt!“ [Alfred Korzybski]

Spiegel-Online und Bert Hellinger

Heute erschien auf Spiegel Online ein Artikel über die Familienaufstellungen Bert Hellingers. http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/familienaufstellung-psychologen-streiten-um-umstrittenes-verfahren-a-995917.html Abgesehen davon, dass ich das Wirken Hellingers extrem skeptisch betrachte, ganz im Gegensatz zu den systemischen Aufstellungsarten ala von Kibed / Sparrer, offenbaren solche plakativen Artikel stets „lustige“ Vorannahmen der Autoren ebensolcher. Einige interessante Formulierungen möchte ich hier gerne aufgreifen: Psychische Krankheiten können demnach mit gestörten Beziehungsmustern des Systems Familie einhergehen.

Verbände

sind eine schöne Sache. Zumindest meistens. Sie sorgen dafür, das Richtlinien erarbeitet und eingehalten werden. Das sorgt dafür, das es zu einem z.B. einheitlichem Ausbildungsstandart kommt. Sie wissen dann, was Sie bekommen und bei wem Sie eine Leistung in Anspruch nehmen. „Da könnte ja jeder kommen…“ – davor sollten Sie beschützt sein. Gerade der NLP und Hypnosemarkt ist voll von ….

Lebst Du schon, oder nimmst Du noch ab?

Heidi Klum sagte einmal sehr schön, dass das Halten des Wunschgewichts, eine Sache der „richtigen Einstellung“ sei. Heißt das, man hat eine solche richtige Einstellung, oder eben nicht? Prinzipiell ist diese These auch richtig! Aber: Wie gelangt man denn zu solch einer richtigen Einstellung? Die meisten Menschen wissen, was sie essen oder nicht essen sollten. Die meisten Menschen wissen auch, wie viel sie von etwas essen sollten. Wenn sich jemand anders als „richtig“ verhält, scheint es also nicht übermäßig an fehlendem Fachwissen zu liegen. Trotzdem ist obige These genauso so richtig wie sinnlos, denn alles ist doch irgendwie eine Sache des Kopfes. Beim leidigen Thema des Abnehmens spielen vor allem auch Gewohnheitsmuster eine wesentliche Rolle. Wie sagte ein Freund von mir so schön: „Gewohnheiten bedürfen Gewöhnung!“

Buchrezension: Einführung in die eigenen Gedanken

„Einführung in die eigenen Gedanken“ von Carl Auer, Carl-Auer Verlag Heidelberg, mittlerweile in der 2. Auflage, Preis: 4 Euro* Um den Autor dieses kleinen Büchleins ranken sich viele Geschichten. Böse Zungen behaupten sogar, es gäbe diesen Carl Auer, nach welchem der gleichnamige Verlag benannt ist, gar nicht. Da in jenem Verlag sehr viele Bücher aus dem Milieu der Systemiker und Konstruktivisten veröffentlicht werden, mag diese Frage auch gar nicht eindeutig zu beantworten sein. Allein dies macht das Buch schon lesenswert. Aber nicht nur das.

Feuchter Finger im Ohr – hypnosystemische Werkzeuge

Grundsätzlich bestimmt der Empfänger einer Mitteilung, den Inhalt ebendieser Mitteilung. Maturana schreibt dazu, dass es “keine instruktiven Kommunikationen geben kann!” Somit sind sämtliche sogenannte Kommunikationen (Fragen, “Anweisungen”, Informationen) lediglich als “Angebote” an einen Gesprächspartner aufzufassen, welche jedoch von diesem ausschließlich gemäß seiner eigenen “mentalen” Strukturen verarbeitet werden.